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Pessach
Pessach Scheni
 
 

pessach

 

Als das jüdische Volk das erste Pessachfest in der Wüste feierte, waren manche Juden nicht tahor – rein – und konnten daher nicht das Pessachopfer bringen. Sie wandten sich also an Mosche, der G“tt befragte, ob und wie sie diese Mitzwa erfüllen sollten. G“tt antwortete, dass alle, die nicht tahor sind und nicht rechtzeitig zum Tempel kommen können, stattdessen am 14. Ijar das Pessachopfer bringen und somit das versäumte Fest nachholen können. Warum hat uns die Tora gerade hier an Pessach die Möglichkeit gegeben, Versäumtes nachzuholen?

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Pessach - in 4 Schritten zum Fest

 

pessach

 

Der unkonventionelle Ratgeber - 4* ist die Zahl von Pessach

 

# Schritt 1 (Kopfarbeit!)

 

Pessach ist das jüdische Fest. Es ist der Beginn des jüdischen Volkes, der Tag, an dem sich entschied, wer zum jüdischen Volk gehört. Der Ewige griff auf unnatürliche Weise in die Weltgeschichte ein, um für eine Schar von Menschen und deren Nachkommen das Leben für immer zu verändern. Diese Veränderung ist nicht rückgängig zu machen.
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Wer ist heute noch frei?

Pessach - echt wirklich richtig frei

 

Wir feiern Pessach als Erinnerung an den Auszug der Juden aus Ägypten und die vielen Wunder, die dabei passiert sind. Die Spaltung des Meeres zum Beispiel hat schon damals internationale Schlagzeilen gemacht. Schön und gut. Aber kann ich mich nicht einfach so erinnern - warum muss ich deswegen leiden und auf Brötchen und Nudeln verzichten? Und dabei so weit gehen, das ganze Haus von Krümeln von Chametz, Gesäuertem, zu befreien?

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Erste Pessachschritte, mit Bonus?

Ein Baal Tschuwe vor Pessach

Hat man als Baal Tschuwa eigentlich einen Bonus, wenn es um die Strenge der Auslegung eines Gesetzes geht? Gerade vor Pessach ist dies eine wichtige Frage. Muss man wirklich jeden Krümel Chometz finden? Am Ende gibt man sowieso die Reste, die man nicht gefunden hat, frei, vielleicht kann ich die Sache ja etwas lockerer angehen als meine Nachbarn in Mea Schearim. Ich habe mit dem Pessachputz noch nicht begonnen, aber schon der Gedanke daran macht mir Angst und das, obwohl ich nicht gerade auf großer Fläche lebe. Vielleicht ist es einfach nur die normale Angst allein lebender Männer vor dem Putzen im Allgemeinen, aber ich würde lieber einige Tage fasten als zu putzen.

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Von Purim zu Pessach und zurück
 Wir stehen vor dem wichtigsten Feiertag des jüdischen Volkes. Unsere Geburt als Nation ist durch den Auszug aus Ägypten zustandegekommen und hat uns ermöglicht, die Tora von G-tt zu empfangen.
 

 

Der Talmud verleiht uns ein genaueres Bild von diesem Feiertag. Dort finden wir einen sehr interessanten Gedanken, nämlich dass Pessach deswegen nach Purim stattfand, weil an Pessach, genau wie an Purim, eine Errettung des Judentums bzw. des jüdischen Volkes stattgefunden hat. Zu klären bleibt aber noch, was das genau bedeutet. Dass an beiden Feiertagen das jüdische Volk von G-tt erlöst worden ist, scheint offensichtlich, aber es verlangt eine tiefere Erklärung, da diese Tage doch so unterschiedlich zu sein scheinen.

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