A Free Template From Joomlashack

A Free Template From Joomlashack

Online Bet Midrasch

Ask The Rabbi
Ask The Rabbi
1292436861.png Tora
Hier werden Fragen und Antworten zu den Büchern der Tora gepostet: Tanach, Talmud, halachische Werke usw.
  • Woher kommt der Brauch, in der Synagoge öffentlich aus der Tora vorzulesen?

    Montag, 27. Dezember 2010

    Mosche Rabbejnu verordnete, dass an jedem Schabbat ein Teil aus der Tora öffentlich vorgelesen werden soll. Aus diesem Grunde wurde die Tora in 54 Abschnitte eingeteilt, von denen an jedem Schabbat ein (gelegentlich zwei) Abschnitte vorgelesen werden. Jedes Jahr an Simchat Tora beenden wir die ganze Tora und fangen gleich anschließend wieder von vorne an.

    Dieses System wurde bereits vor 1500 Jahren im babylonischen Exil praktiziert (siehe Talmud: Megilla, 31a).

    Mosche Rabbejnu verordnete außerdem öffentliche Vorlesungen aus der Tora für Jom Tow (Feiertage), Rosch Chodesch (neuer Monat) und Chol HaMo'ed (Zwischenfeiertage). Für die Wochentage Montag und Donnerstag initiierte Mosche Rabbejnu kurze Vorlesungen von nur drei Versen, welche jedoch von Esra, dem Gelehrten (ca. 450 v.u.Z.), in drei Alijot, von mindestens zehn Versen pro Alija, erweitert wurden. Des Weiteren führte Esra auch eine Lesung aus der Tora am Schabbatnachmittag ein (Jerusalemer Talmud, Megilla 4:1

    Hits : 19
  • Warum gibt es ausgerechnet am Montag und Donnerstag eine öffentliche Lesung der Tora in der Synagoge?

    Montag, 27. Dezember 2010

    Der Talmud (Baba Kama 82a) lehrt uns, dass keine drei Tage ohne eine öffentlichen Toralesung verstreichen sollen. Aus diesem Grund lesen wir am Schabbat öffentlich aus der Tora, danach, mit einem Tag Pause, am Montag und anschließend, mit einer Pause von zwei Tagen, am Donnerstag. Zwei Tage später ist wieder Schabbat.

    Die Kommentatoren des Talmuds fügen noch einen weiteren Grund für die Wahl des Montags und Donnerstags hinzu: um die Zehn Gebote ein zweites Mal zu empfangen, bestieg Mosche Rabbejnu am letzten Montag des jüdischen Monats Aw den Berg Sinai und kehrte am Donnerstag, den 10. Tischrei (Jom Kippur) wieder zu seinem Volke zurück.

    Mosche führte daraufhin den Brauch ein, an diesen Tagen einen kurzen Abschnitt von drei Versen, entsprechend den drei Arten von Juden: Kohen, Levi und Israel, vorzulesen. Im 4. Jahrhundert v.d.Zr. erweiterten Esra und die "Anschei Knesset HaGedola" (die Gelehrten der Großen Versammlung) die Lesungen am Montag und Donnerstag zu drei Alijot (ebenfalls für die drei Arten von Juden: Kohen, Levi und Israel) von jeweils mindestens zehn Versen.

    Hits : 28

 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack