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Ask The Rabbi
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1292500965.png Chanukka
Hier werden Fragen und Antworten zu Chanukka gepostet.
  • Warum spielt man an Chanuka mit dem Dreidl?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

     

    In den Jahren vor dem Chanuka Wunder verboten die Griechen jede Art des Thoralehrens.

    Die jüdischen Kinder gingen also in den Wald, um dort Thora zu lernen und stellten einen Wachmann auf, der nach griechischen Spähtruppen Ausschau hielt. Im Falle, irgendein Grieche kam in ihre Nähe, versteckten die Kinder ihre Bücher und fingen an, mit Kreiseln (Dreidls) zu spielen.

    Im Andenken daran spielen wir heutzutage an Chanuka mit dem Dreidl.

    Das Dreidlspielen symbolisiert auch die Gedanken, die wir während der ganzen Chanuka Tage (und immer) haben sollten: Dank an G-tt für die unglaublichen Wunder, die Er für uns tut.

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  • Was bedeuten die hebräischen Buchstaben auf einem Dreidl?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

    Die vier Buchstaben auf einem Dreidl sind Nun, Giemel, Hei und Schin und sie stehen für:
    Nes (Nun)
    Gadol (Giemel)
    Haja (Hei)
    Scham (Schin)

    (ein großes Wunder geschah dort [im Tempel von Jerusalem]).

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  • Warum schenkt man an Chanuka Geld?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

    Eigentlich ist es doch immer schön, Geschenke zu geben, oder nicht?

    Falls dieser Grund jedoch nicht ausreicht, gibt es noch einen weiteren:

    Das Wort "Chanuka" und das Wort "Chinuch" (Erziehung) haben den gleichen Wortstamm. Die Griechen setzten es sich zum Ziel, die Juden ihre heilige Thora vergessen zu lassen. Mit dem Sieg über die Griechen war es demnach notwendig, das jüdische Volk und vor allem die jüdischen Kinder neu und gemäß der Thora zu erziehen.

    Der Rambam (Maimonides) schreibt, man müsse kleine Kinder für das Thoralernen belohnen und ihnen das Lernen schmackhaft machen, bis sie alt genug sind und von sich aus lernen wollen. An Chanuka, an dem Chinuch eine so große Rolle spielt, dient das "Chanuka-Gelt" dazu, den Kindern das Thoralernen zu versüßen.

    Außerdem wollen wir unseren Kindern die Wichtigkeit vermitteln, mit ihrem eigenen Geld Zedaka (Geld für wohltätige Zwecke) zu geben.

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  • Sind Frauen dazu verpflichtet, Chanuka-Kerzen anzuzünden?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

    Ja. Obwohl Frauen normalerweise von zeitgebundenen, positiven Mitzwot befreit sind, so ist Chanuka eine Ausnahme. Wie der Talmud erklärt, spielte eine mutige, junge Frau eine entscheidende Rolle im Sieg der Makkabäer über die Griechen. Aus diesem Grund sind auch Frauen verpflichtet, das Chanuka Wunder zu feiern. Trotz Verpflichtung ist es jedoch üblich, dass der Vater des Hauses die Chanuka-Kerzen zündet und dabei im Sinne hat, sowohl für sich, als auch für die anderen Mitglieder des Haushaltes zu zünden. Ebenso zündet die Frau des Hauses die Schabbat-Kerzen und hat dabei im Sinne, sowohl für sich, als auch für ihre Familie zu zünden. Eine alleinstehende Frau und eine Frau, die sich alleine zu Hause befindet, müssen jedoch alleine die Chanuka-Kerzen zünden. Aber zur Geschichte: Während der griechischen Besatzung des Heiligen Landes gab es einen besonders skrupellosen General, der verhängte, dass jede Frau vor ihrer Hochzeit eine nette, romantische Nacht mit ihm, dem General, verbringen muss. Viele Frauen weigerten sich im Zuge dessen, überhaupt zu heiraten. Andere heirateten heimlich und lebten mit der ständigen Angst, entdeckt zu werden. Dieser Terror hielt an, bis Jehudit, die schöne Tochter des Hohepriesters Jochanan die Initiative ergriff. Jehudit klopfte am Vorabend ihrer eigenen Hochzeit an der Türe des Generals, um ihre voreheliche "Bürgerpflicht" zu erledigen. Der General bat sie herein, aber Jehudit bestand darauf, die Nacht mit einem romantischen Dinner zu beginnen. Daraufhin servierte sie dem lüsternen General verschiedene Käsespezialitäten, die sie zu diesem Zwecke vorbereitet hatte. Von dem leckeren, jedoch salzigen Käse wurde der General sehr durstig, worauf ihm Jehudit ein paar Gläschen starken Wein anbot. Und da Jehudit einen besonders starken Wein für diesen besonderen Anlass auswählte und der durstige General eine gute Menge davon verzehrte, wurde er schläfrig und schlief ein. Sobald er friedlich schlummerte, ergriff Jehudit das Schwert des Generals und köpfte ihn. Sie packte den Kopf ein und verließ das Haus, um den Kopf anschließend gut sichtbar in der Stadt auszustellen. Als die griechischen Soldaten das sahen, flohen sie in alle Richtungen.

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  • Wo soll man die Kerzen an Chanuka zünden, wenn man unterwegs ist?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

    1) Heutzutage kann man kleine, kompakte Chanuka-Leuchter erwerben, die problemlos überallhin mitgenommen und im Hotelzimmer oder in einer anderen temporären Bleibe angezündet werden können. Falls Du plötzlich feststellst, ohne Leuchter gestrandet zu sein, wende Dich an die örtliche jüdische Gemeinde.

    2) Falls Du zu Besuch bei einer jüdischen Familie bist, kannst Du entweder Deine eigenen Lichter zünden, oder der Familie ein bisschen Geld geben und somit an ihrem Zünden teilzunehmen. 3) Falls Du unterwegs bist und Deine Familie (Ehemann, Ehefrau oder Kinder über Bar / bat Mitzwa) zu Hause, können sie Dich im Sinne haben, wenn sie zünden.

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  • Wie zündet man die Kerzen an Chanuka?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

    Hier eine schrittweise Anleitung:

    1. Finde die richtige Zeit für das Kerzenzünden (idealerweise kurz nach Einbruch der Nacht) heraus und versammle zu dieser Zeit Deine Familie und alle im Haus Anwesenden.
    2. Zünde die "Schamasch" Kerze (die herausragende, neunte Kerze) an und, wenn Du Rechtshändler bist, halte sie in der rechten Hand, wenn Du Linkshändler bist, in der Linken.
    3. Sage im stehen die zwei Segensprüche, die Du in Deinem Siddur finden kannst. Beim erstmaligen Zünden, d.h. an der ersten Chanuka-Nacht oder an der Nacht, wenn Du eben das erste Mal die Kerzen zündest, wird der Segen "Schehechejanu" hinzugefüht.
    4. Zünde jetzt die Kerzen an. In der ersten Nacht wird die Kerze, welche sich am rechten äußeren Rand befindet angezündet. In jeder folgenden Nacht kommt eine weitere Kerze zu ihrer Linken hinzu. Die jeweils neue Kerze kommt zuerst und von da aus werden die Kerzen der Reihenfolge nach von links nach rechts angezündet.
    5. Stelle die Schamasch Kerze an ihren Platz zurück und singe "Henerot Halalu" und "Maos Zur", welche Du ebenfalls in Deinem Siddur finden wirst.
    6. Man sollte mindestens eine halbe Stunde in der Nähe der Kerzen verbringen (außer am Freitag, wenn die Männer in die Synagoge gehen für Kabbalat Schabbat). Diese Zeit kann dafür genutzt werden, Chanuka Geschichten zu erzählen, Dreidl zu spielen und Chanuka Leckereien, wie Latkes und Sufganiot zu genießen.
    7. Frauen sollten ebenfalls für eine halbe Stunde nach dem Kerzenzünden Chanuka genießen und keine Haushaltsarbeiten verrichten.
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  • Warum müssen wir acht Tage lang Chanuka-Kerzen zünden, wenn doch für einen Tag genug Öl vorhanden war und demnach das Wunder nur sieben Tage andauerte?

    Sonntag, 12. Dezember 2010

    Wie uns der Chatam Sofer erklärt, fing das Wunder bereits am ersten Tag an: als die Juden nach ihrem Sieg über die Griechen den Heiligen Tempel betraten, stellten sie entsetzt fest, dass dieser vollständig entweiht war. Dort die Menora anzuzünden, kam überhaupt nicht in Frage. Die Menora musste demnach nach draußen gebracht und dort angezündet werden. Die Tatsache, dass das verbleibende Öl jedoch für einen Tag Brennen innerhalb des Tempels berechnet war und trotz des starken Jerusalemer Windes auch für draußen ausreichte, war bereits das erste Wunder.

    Aus diesem Grund werden im Gebet "Al HaNisim" auch die Höfe (von Jerusalem), anstelle des Heiligen Tempels als Ort der Chanuka-Lichter genannt.

    Im weiteren Sinne bezieht sich das Chanuka Wunder natürlich nicht nur auf die auf wundersame Weise nicht leer werdende Flasche Öl. Es geht um den Sieg der Hasmonäer über die Griechen, d.h. der Sieg der Thora über den Säkularismus. Die Griechen waren keine Barbaren, welche Völker ausrotten und unschuldiges Blut vergießen wollten. Sie waren eine liberale und offene Gesellschaft, welche die Juden mit ihrer Kultur und Philosophie ebenfalls zu einer aufgeklärten Gesellschaft erheben wollte.

    Die Herausforderung für uns Juden war und ist die Erkenntnis, dass die "aufgeklärte Welt" uns nichts zu bieten hat. Sie erleuchtet uns nicht, sondern wirft uns vielmehr in Dunkelheit. Der Midrasch (Jalkut Schimoni, Bereschit 4) vergleicht die griechische Kultur ganz ausdrücklich mit Dunkelheit. Das Licht der Welt ist die Thora und nur durch das Thoralernen und das Befolgen der Thora erleuchten wir die Welt.

    Um jedoch auf das Ölwunder zurück zu kommen: an Chanuka spielt die Veröffentlichung des Wunders ("Pirsumei Nissa") eine entscheidende Rolle. Wir sollen unsere Chanuka Lichter an einem Ort anzünden, an dem sie von möglichst vielen Menschen gesehen werden können und damit der Welt zeigen, was genau das wahre Licht ist: nämlich die Thora.

    Die Versuchungen der Welt lauern an jeder Ecke und es liegt ausschließlich an uns, diesen Tests standzuhalten. Sämtliche Chanuka Feierlichkeiten, die eine "jüdische" Version der nichtjüdischen Gebräuche darstellen sollen, bezeugen ein komplettes Unverständnis des Chanuka Wunders.

    Der Alter von Nowardok fragte einmal seine Schüler, ob sie denn wüssten, für was der Herr der Welt die Eisenbahn erschaffen hat und antwortete, dass G-tt die Eisenbahn erschuf, um die Schüler in die Jeschiwa von Nowardok zu bringen!

    Ein Schüler fragte daraufhin, wozu dann die Eisenbahn in beide Richtungen führe, worauf der Alter antwortete: "Genau das ist der Test!"

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  • Warum müssen wir acht Tage lang Chanuka-Kerzen zünden, wenn doch für einen Tag genug Öl vorhanden war und demnach das Wunder nur sieben Tage andauerte?

    Montag, 27. Dezember 2010

    Wie uns der Chatam Sofer erklärt, fing das Wunder bereits am ersten Tag an: als die Juden nach ihrem Sieg über die Griechen den Heiligen Tempel betraten, stellten sie entsetzt fest, dass dieser vollständig entweiht war. Dort die Menora anzuzünden, kam überhaupt nicht in Frage. Die Menora musste demnach nach draußen gebracht und dort angezündet werden. Die Tatsache, dass das verbleibende Öl jedoch für einen Tag Brennen innerhalb des Tempels berechnet war und trotz des starken Jerusalemer Windes auch für draußen ausreichte, war bereits das erste Wunder.

    Aus diesem Grund werden im Gebet "Al HaNisim" auch die Höfe (von Jerusalem), anstelle des Heiligen Tempels als Ort der Chanuka-Lichter genannt.

    Im weiteren Sinne bezieht sich das Chanuka Wunder natürlich nicht nur auf die auf wundersame Weise nicht leer werdende Flasche Öl. Es geht um den Sieg der Hasmonäer über die Griechen, d.h. der Sieg der Thora über den Säkularismus. Die Griechen waren keine Barbaren, welche Völker ausrotten und unschuldiges Blut vergießen wollten. Sie waren eine liberale und offene Gesellschaft, welche die Juden mit ihrer Kultur und Philosophie ebenfalls zu einer aufgeklärten Gesellschaft erheben wollte.

    Die Herausforderung für uns Juden war und ist die Erkenntnis, dass die "aufgeklärte Welt" uns nichts zu bieten hat. Sie erleuchtet uns nicht, sondern wirft uns vielmehr in Dunkelheit. Der Midrasch (Jalkut Schimoni, Bereschit 4) vergleicht die griechische Kultur ganz ausdrücklich mit Dunkelheit. Das Licht der Welt ist die Thora und nur durch das Thoralernen und das Befolgen der Thora erleuchten wir die Welt. Wie wir uns jeden Tag wieder neu bewusst werden sollen, "wollen wir uns an den Worten Deiner Lehrer und Deinen Geboten immer und ewig erfreuen, denn sie sind unser Leben und die Länge unserer Tage…"

    Um jedoch auf das Ölwunder zurück zu kommen: an Chanuka spielt die Veröffentlichung des Wunders ("Pirsumei Nissa") eine entscheidende Rolle. Wir sollen unsere Chanuka Lichter an einem Ort anzünden, an dem sie von möglichst vielen Menschen gesehen werden können und mit unserem Beispiel der Welt zeigen, was genau das wahre Licht ist: nämlich die Thora.

    Die Versuchungen der Welt lauern an jeder Ecke und es liegt ausschließlich an uns, diesen Tests standzuhalten. Sämtliche Chanuka Feierlichkeiten, die eine "jüdische" Version der nichtjüdischen Gebräuche darstellen sollen, bezeugen ein komplettes Unverständnis des Chanuka Wunders.

    Der Alter von Nowardok fragte einmal seine Schüler, ob sie denn wüssten, für was der Herr der Welt die Eisenbahn erschaffen hat und antwortete, dass G-tt die Eisenbahn erschuf, um die Schüler in die Jeschiwa von Nowardok zu bringen!

    Ein Schüler fragte daraufhin, wozu dann die Eisenbahn in beide Richtungen führe, worauf der Alter antwortete: "Genau das ist der Test!"

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